Behandlungsdauer
1-2 Stunden
Ausfallzeit
Keine
Ergebnis
Nach 1-6 Monaten
Schmerzen
Moderat
Die Behandlung kann unter lokaler Betäubung durchgeführt werden
Typischer Ablauf
- Befund und Planung (inkl. 3D-Röntgen)
- Einsetzen des Implantats unter lokaler Betäubung
- Einheilzeit (6 Wochen – 6 Monate, je nach Situation)
- Freilegung und Abdrucknahme / 3D-Abformung
- Befestigung der Krone oder des Zahnersatzes
Behandelnde Zahnärztin
Andrea Bednar-Brandt
Was ist ein Implantat?
Implantate sind „künstliche Zahnwurzeln“ aus verträglichen (biokompatiblen) Materialien wie Titan oder Zirkonoxid. Sie werden in den Kiefer eingesetzt, verwachsen mit dem Knochen und verankern so den darauf angebrachten Zahnersatz, der im Mund sichtbar ist (Krone/Brücken, Prothesen).
Vorgehensweise, Art und Anzahl der Implantatversorgung bedürfen einer genauen Voruntersuchung und Planung. Risikoerkrankungen und das Vorhandensein eines ausreichenden Knochenbetts müssen abgeklärt sein.
Für wen sind Implantate geeignet?
Grundsätzlich für fast alle Erwachsenen mit:
- Ausreichend Knochenangebot
- Guter Mundgesunfheit
- Stabiler Allgemeingesundheit
Rauchen, Diabetes oder Parodontitis sind Risikofaktoren, schließen Implantate aber nicht zwangsläufig aus.
Wie läuft die Implantation ab?
Typischer Ablauf:
- Befund und Planung (inkl. 3D-Röntgen)
- Einsetzten des Implantats unter lokaler Betäubung
- Einheilzeit (6 Wochen – 6 Monate, je nach Situation
- Freilegung und Abdrucknahme/ 3D-Abformung
- Befestigung der Krone oder des Zahnersatzes
Bei längeren Einheilzeiten oder Lücken im sichtbaren Bereich, kann eine provisorische Versorgung sofort angefertigt werden.
Tut eine Implantation weh?
Während des Eingriffs ist man gut betäubt. Danach können Schwellungen oder leichte Schmerzen auftreten, die in der Regel mit üblichen Schmerzmitteln beherrschbar sind.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Bei guter Pflege halten viele Implantate ein Leben lang. Voraussetzung: regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung.
Was kostet ein Zahnimplantat?
Die Kosten variieren stark, abhängig von:
- Implantat-Material
- Knochenaufbau notwendig oder nicht
- Zahnersatz (Krone, Brücke)
- Praxis und Region
Typische Gesamtpreise pro Implantat (DACH-Raum): 2.000-4.500 €
Ist ein Knochenaufbau immer notwendig?
Nein, nur wenn zu wenig Knochen vorhanden ist. Häufige Verfahren:
- Knochenersatzmaterial
- Sinuslift (Oberkiefer)
- Eigenknochen-Transplantate
Gibt es Risiken oder Komplikationen?
Ja, selten:
- Infektionen
- Abstoßungsreaktionen
- Schäden an Nerven oder Nachbarzähnen
- Nicht ausreichende Einheilung
Regelmäßige Nachsorge und gute Mundhygiene reduzieren das Risiko deutlich
Können Implantate bei Parodontitis gesetzt werden?
Ja, aber nur nach stabiler Behandlung der Parodontitis. Patientinnen und Patienten mit unbehandelter Parodontitis haben ein hohes Risiko für Periimplantitis.
Merkt man den Unterschied zu echten Zähnen?
Optisch und funktionell kaum. Beim kauen fühlen sich Implantate sehr natürlich an, da die Krone fest verankert ist.
Was passiert, wenn ein Implantat verloren geht?
Meist kann nach Abheilung ein neues Implantat gesetzt werden.
Lösung in Schritten
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