DDr. Peter Solar & Dr. Andrea Bednar-Brandt | Lange Gasse 76/16, A-1080 Wien | Tel: +43 (1) 89 02 889 | KFA, SVS & Privatordination

Behandlungsdauer

Mehrere Monate

Ausfallzeit

Keine

Ergebnis

Nach 3-6 Monaten

Schmerzen

Moderat
Die Behandlung kann unter lokaler Betäubung durchgeführt werden

Symptome

  • Zahnfleischbluten
  • Mundgeruch
  • Rötung und Schwellung des Zahnfleischs
  • Veränderung der Zahnstellung
  • Rückgang des Zahnfleisches
  • Zahnfleischschwellung
  • Lockerung der Zähne (bei fortgeschrittenem Verlauf)
  • Verläuft oft lange schmerzlos

Ursachen

Bakterielle Zahnbeläge
Begünstigende Faktoren:

  • Rauchen
  • Diabetes
  • Stress
  • Genetische Veranlagung
  • Hormonelle Veränderungen

Folgen

  • Zahnverlust
  • Schmerzhafte Abszesse
  • Absterbendes Zahnfleisch
  • Erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Frühgeburten, Lungenentzündungen, Osteoporose

Diagnose

  • Zahnfleischtaschenmessung
  • Röntgenbilder
  • Prüfung der Blutungsneigung des Zahnfleischs
  • Plaque-Index
  • Mikrobiologische Tests

Behandelnde Zahnärztin

Andrea Bednar-Brandt

Parodontitisbehandlung

Was ist Parodontitis?

Paradontitis – im Volksmund auch „Parodontose“ oder „Zahnfleischentzündung“ genannt, ist dies eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats (Zahnfleisch, Wurzelhaut, Knochen).

Jeder Zweite über 35 leidet an einer parodontale Erkrankung. Parodontitis verschont im Gegensatz zur Karies die Zahnsubstanz und verläuft meistens schmerzfrei, weswegen sie bei vielen Menschen lange unentdeckt bleibt. Oft ist es dann schon zu spät und ein vermeintlich „gesunder“ (kariesfreier) Zahn verliert den Halt im Knochen und kann nicht mehr gerettet werden. Auch die Gabe von Antibiotika allein ist keine dauerhaft ausreichende Therapie zur Bekämpfung der Parodontitis-Bakterien.

Biofilm macht auch vor Implantaten nicht Halt. Periimplantitis ist die häufigste Ursache für Implantatverlust. Dies drückt sich statistisch durch ein dramatisches Abstürzen der Implantat-Überlebenskurve nach 10 Jahren aus, wenn die Reinigung nicht ausreichend effizient erfolgt

Wie wird Parodontitis behandelt?

  1. Professionelle Zahnreinigung
  2. Geschlossene Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen
  3. Kontrolle und Nachsorge
  4. Bei schweren Fällen kann eine chirurgische Therapie indiziert sein

 

Wichtig: Ohne gute tägliche Mundhygiene ist ein dauerhafter Erfolg kaum möglich

Kann Parodontitis geheilt werden?

Parodontitis ist chronisch, aber bei frühzeitiger Behandlung und konsequenter Pflege sehr gut kontrollierbar. Zahnfleisch und Knochen regenerieren sich jedoch nur begrenzt.

Hilft eine Parodontitisbehandlung auch bei Zahnfleischrückgang?

Die Therapie stoppt die Entzündung, bereits zurückgegangenes Gewebe wächst in der Regel nicht von selbst nach. In bestimmten Fällen sind chirurgische Zahnfleischtransplantationen möglich

Hat Parodontits Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit?

Ja, sie steht in Zusammenhang mit:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Frühgeburten / Schwangerschaftskomplikationen
  • Rheuma

Die Entzündung im Mund kann den ganzen Körper belasten.

Lösung in Schritten

ERSTBERATUNG

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Häufig gestellte Fragen

  • Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Wurzelhaut, Knochen). Sie führt unbehandelt zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und kann letztlich Zahnverlust verursachen.
  • Die Hauptursache sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque), die sich am Zahnfleischrand ansammeln. Eine unzureichende Mundhygiene begünstigt die Entzündung. Zusätzlich erhöhen Faktoren wie:
    • Rauchen
    • Diabetes
    • Stress
    • Genetische Veranlagung
    • Hormonelle Veränderungen
    das Risiko.
  • Typische Symptome:
    • Zahnfleischbluten
    • Mundgeruch
    • Rötung, Schwellung des Zahnfleischs
    • Zahnfleischrückgang
    • Locker werdende Zähne (bei fortgeschrittenem Verlauf)
    Oft verläuft Parodontitis lange schmerzlos, weshalb regelmäßige Kontrollen wichtig sind.
  • Nicht direkt wie eine Infektion, aber die beteiligten Bakterien können durch engen Kontakt (z. B. Küssen) übertragen werden. Das bedeutet nicht automatisch, dass die andere Person die Erkrankung entwickelt.
  • Der Zahnarzt prüft u. a.:
    • Zahnfleischtaschen-Tiefen (Sondierung)
    • Röntgenbilder zur Beurteilung des Knochenabbaus
    • Blutungsneigung des Zahnfleischs
    • Plaque-Index
  • Standardbehandlung:
    1. Professionelle Zahnreinigung (PZR)
    2. Geschlossene Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen (Scaling & Root Planing)
    3. Kontrolle und Nachsorge
    4. Bei schweren Fällen: Chirurgische Therapie, evtl. regenerative Verfahren
    Wichtig: Ohne gute tägliche Mundhygiene ist ein dauerhafter Erfolg kaum möglich.
  • Parodontitis ist chronisch, aber bei frühzeitiger Behandlung und konsequenter Pflege sehr gut kontrollierbar. Zahnfleisch und Knochen regenerieren sich jedoch nur begrenzt.
  • Die Therapie stoppt die Entzündung, aber bereits zurückgegangenes Gewebe wächst in der Regel nicht von selbst nach. In bestimmten Fällen sind chirurgische Zahnfleischtransplantationen möglich.
  • Rauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren:
    • Mehr Knochenabbau
    • Schlechtere Durchblutung
    • Schwächere Immunreaktion
    • Geringerer Behandlungserfolg
    • Zweimal täglich gründlich putzen
    • Zahnzwischenräume reinigen (Zahnseide / Interdentalbürsten)
    • Rauchstopp
    • Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (mind. 2× pro Jahr)
    • Diabetes gut einstellen
  • Ja, sie steht in Zusammenhang mit:
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Diabetes
    • Frühgeburten / Schwangerschaftskomplikationen
    • Rheuma
    Die Entzündung im Mund kann den ganzen Körper belasten.